Bahrenkrug, Heidmoor, Blomnath

Blomnath aus der Luft:

blomnath luft

Ein besonderes Kleinod des Naturschutzes ist die 370 Hektar große Heidmoorniederung, entstanden aus einem Flach-Stausee der Eiszeit. Wer das Heidmoor als Ausflugsziel wählt, findet wunderbare Ruhe. Das Moorgebiet zeichnet sich durch weite unberührte Wiesen und Weiden aus, in denen unzählige Tiere wie der Neuntöter, das Schwarzkehlchen, der Wachtelkönig und der Laubfrosch leben.

blomnath

Berlin

Nein, keine Sorge, Sie haben sich nicht im WWW verirrt, Sie befinden sich immer noch auf den Webseiten der Gemeinde Seedorf in Schleswig-Holstein. Wenn Sie einmal die berühmte „Berliner Luft“ schnuppern möchten, müssen Sie nicht unbedingt in unsere Hauptstadt an die Spree reisen. Das können Sie auch hier und unser Berlin ist 22 Jahre älter als die Hauptstadt. Zum ersten Mal 1215 erwähnt, zählt Berlin heute über 500 Einwohner. Gegründet wurde der Ort von einem Fürst Berolin und gehörte zum Gut Seedorf. Hier residierte im 16.Jahrhundert Hans Graf Blome, Beauftragter des dänischen Königs. Berlin weist Besonderheiten auf, die namentlich gesehen an bekannte Straßen und Plätze unserer heutigen Hauptstadt und früheren Reichshauptstatt erinnern. Sie sind einmalig in Schleswig-Holstein und haben schon häufiger Freude und Schmunzeln bei all jenen ausgelöst, die aus dem großen Berlin hier in Holstein ein Dorf gleichen Namens trafen. Noch höher ab stieg ihre Freude, wenn sie darüber hinaus auf die Straßen „Potsdamer Platz“, „Unter den Linden“, „Lichterfelde“, „Heerstraße“ oder sogar auf den „Kurfürstendamm“ stießen. Die Straßen wurden schon vor mehr als 100 Jahren von Einwohnern, die zur Kaiserzeit in Berliner Regimenten gedient hatten, so genannt. Die heutigen Straßenschilder stammen aus dem Jahr 1962 – ein Geschenk vom Senat der Stadt Berlin. Seither gibt es guten Kontakt zwischen Berlin und Berlin. Den ersten offiziellen Besuch empfing die Gemeinde durch Bezirksbürgermeister Dr. Bloch aus Steglitz. Später kamen die Bürgermeister Brandt, Schütz, Stobbe und Diepgen. Im Laufe der Jahre wuchsen viele private Kontakte, unterstützt durch langjährige Fahrten der Volkshochschule Seedorf.

Der Berlin-Gedenkstein am „Potsdamer Platz“ mit der Aufschrift „Berlin 357 km Berlin“ wurde am 18.Juni 1964 in einer würdigen Feierstunde zur Erinnerung an das geteilte Berlin enthüllt. Anwesend war als Vertreter Groß-Berlins Dipl.-Volkswirt Klaus Schwarz.







Aus Anlass des 55. Todestages von Wilhelm Krützfeld stellte die Gemeinde Seedorf am 31. Oktober 2008 einen Gedenkstein am Potsdamer Platz im Ortsteil Berlin auf. Polizeioberleutnant Krützfeld bewahrte als Leiter des Berliner Polizeireviers 16 am Hackeschen Markt in der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße vor der Zerstörung.













Die frühere Poststelle Berlin b. Bad Segeberg führt seit dem 1.10.74 den postamtlichen Namen Seedorf b. Bad Segeberg. Trotz Bemühungen (bis hin zum Bundespostminister) ist es nicht gelungen, die Stempeleintragung „Berlin/Kreis Segeberg“ wieder zurückzubekommen.

Schlamersdorf

Wir möchten Ihnen gerne ein paar Daten von unserem schönen Dorf Schlamersdorf mit auf den Weg geben:
Wir beginnen mit ein wenig Geschichte:
Schlamersdorf war das Kirchdorf im ehemaligen Gut Seedorf. Aus diesem Dorf stammt wahrscheinlich die adelige Familie Schlamersdorpe. Im Jahre 1282 lebte hier Johann von Schlamersdorf und 1394 Otto und Vollrath von Schlamersdorf. Das Dorf bestand damals aus dem Pastorat, der Schule, fünf Vollhufen, acht Halbhufen, einem Viertelhufe und 17 Kathen. Im Dorfe wurde jährlich ein Markt am Donnerstag nach Johannis gehalten. Alle Arbeiter hatten an diesem Tage frei und konnten sich mit allen notwendigen Teilen
des täglichen Lebens versorgen. In Schlamersdorf gab es zu dieser Zeit: Einen Krüger, einen Höker, einen Schmied, einen Schlosser, einen Rademacher, einen Schuster, einen Schneider, einen Sattler, einen Zimmermann und zehn Maurer.

Die Kirche in Schlamersdorf wurde zur gleichen Zeit wie die Kirche in Bosau gebaut. Baumeister war Vicelin (gest.1454). Dieses läßt sich daraus schließen, daß beide Grundrisse fast haargenau übereinstimmen. Dieser Grundriss zeigt die Schlamersdorfer Urkirche.

Bei dem großen Brand in Schlamersdorf am 27.Mai 1870 wurde die Kirche und fast das gesamte Dorf zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte in den Jahren 1871-1872. Die neue Kirche in der heutigen Form wurde am 27. Mai 1873 eingeweiht.

Bei der Besichtigung sei besonders auf den Taufstein aus dem 13. Jahrhundert, der wiederhergestellten Empore und dem Otto-Flath-Altar hingewiesen.

Heute haben wir in Schlamersdorf einen Kinderspielkreis, einen Kindergarten mit 40 Plätzen, eine Grundschule, die ca. 240 Kinder besuchen, eine der Grundschule angegliederte Sporthalle für den Schulbetrieb und eine neue Sporthalle für den BSC und TuS Garbek, leider nur noch drei landwirtschaftliche Betriebe, einige Handwerksfirmen wie Elektriker, Maurer, Polsterer, Dachdecker und Maler, einen Kaufmann, einen Friseur, eine Polizeistation, eine Firma für Diamantanwendungen, eine Praxis für Naturheilkunde, eine Gärtnerei, sowie eine Bank und eine Möbelfirma.

Das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Schlamersdorf-Seedorf steht in Seedorf. Es besteht eine gute Busanbindung nach Bad Segeberg und Stocksee. Schlamersdorf ist an eine zentrale Entwässerung angeschlossen. Zur Zeit sind noch 20 bebauungsfähige Bauplätze vorhanden. Ein neuer Flächennutzungsplan liegt aus.

Schlamersdorf hat zur Zeit ca. 480 Einwohner.

Seedorf

Das Torhaus, ein wesentlicher Teil der Gesamtverteidigungsanlage, wurde 1583 von Hans Blome erbaut. Die mitunter schaurige Geschichte des Gutes lässt sich bei der Besichtigung der Räume und des kleinen Museums erahnen. Es ist ein Hauptbeispiel der niederländisch geprägten Spätrenaissance. Ein hochragender, dreigeschossiger Backsteinbau mit einem hohen, steilen Walmdach wird von zwei schlanken, quadratischen Treppentürmen flankiert. Beide Obergeschosse haben schlossartige große Fenster. 1999-2002 wurde das Torhaus in seinen ursprünglichen Raumdimensionen wieder hergestellt.

Heiratswillige Paare finden in diesem historischen Gebäude ein würdiges Ambiente für den „schönsten Tag in ihrem Leben“.

Die heute noch teilweise erhaltene Gutsanlage mit dem Torhaus, dem Herrenhaus, der Orangerie und der Wallanlage ist im 15. und 16. Jahrhundert von der Familie Blome angelegt worden. Von der Gutsanlage Seedorf mit dem Torhaus und dem Herrenhaus führen sternförmig die teilweise über 300 Jahre alten Alleen mit Linden und Eichen in die einzelnen Ortsteile der Gemeinde. Diese besonderen Alleen verbinden die historischen Baumanlagen mit der vielfältigen Landschaft der Gemeinde und laden auf gut ausgewiesenen Wegen zum Wandern und Radfahren ein. Die umfangreichen Natur- und Landschaftsschutzgebiete rund um den Seedorfer See zeigen die Besonderheiten der Landschaft mit ihrer Vielfalt an Pflanzen- und Tierwelt. Eine Badestelle am Seedorfer See lädt zum Verweilen ein.

Seekamp

Der Seekamper See lädt zum Verweilen ein und die Badestelle wird besonders von Kindern sehr gern genutzt.

Weitewelt

Ohne Visum und zu Fuß in die Weitewelt

Von Berlin durch die "Hölle" in die "Weitewelt"? Sie zweifeln?! Dann nehmen Sie doch bitte einmal eine Landkarte zur Hand, und überzeugen sich selbst, dass man vom Dorf Berlin aus die ganze WeiteWelt in ihrer Pracht und Schönheit bewundern kann, ohne einen Cent hierfür berappen, Schlagbäume passieren oder Pass- und Visaschwierigkeiten überwinden zu müssen.

Wer zur Weitewelt will, muß zunächst allerdings den Weg durch die "Hölle" antreten. Diese hat aber mit der herkömmlichen Hölle absolut nichts gemein. Ganz im Gegenteil, sie erweist sich als durchaus harmlos und passabel, so daß es sich schon einmal lohnt,mit ihr in nähere Berührung zu kommen. Breit ausgedehnte, saftige Weide und Wiesenflächen gaben der "Hölle" unverständlicherweise ihren Namen. Nicht weit entfernt von ihr liegt der "Blocksberg", der sich dem Landschaftsbild äußerst reizvoll angepasst hat.

Sind "Hölle" und "Blocksberg" ohne jegliche Gefahr passiert, dann liegt Ihnen die ganze "Weitewelt" offen zu Füßen, die nicht nur das Auge vieler Wanderer sondern auch zahlreicher Maler entzückt hat.